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Hilfe durch Uns

Durch unsere Hilfe konnten Menschenleben gerettet werden

Lebensretterinnen
Die zwei Lebensretterinnen im
Gespräch mit Vertretern
des Vereins "Hilfe für Anja e.V."

Maria Götz aus Kastl bei Kemnath und Andrea Zerreis aus Kirchenthumbach haben das gemacht, wovon viele Menschen träumen, sie haben ein Menschenleben gerettet. Beide haben sich am 3. Oktober 2000 in Auerbach durch den Verein "Hilfe für Anja e.V." aufnehmen lassen, mit dem Gedanken, anderen Menschen zu helfen.

Als dann der erste Brief der DKMS kam, waren die ersten Bedenken eigentlich gleich verflogen. Ein ungutes Gefühl hatten beide anfangs schon gehabt, da sie ja nicht wussten, was auf sie zu kam. Aber durch die gute Betreuung von ehemaligen Spendern und der DKMS waren alle Zweifel schnell verflogen.

Bei Maria Götz wurde die etwas unangenehmere Art gemacht, die Sie aber jederzeit wieder machen würde.

    1. Die Knochenmarkentnahme
      • Zur Knochenmarkentnahme verbleibt der Spender für 2 - 3 Tage im Krankenhaus
      • Unter Vollnarkose werden dem Spender aus dem Beckenknochen ca. 5% des Knochenmarks (nicht Rückenmark) entnommen und dem Patienten übertragen
      • Beim Spender bildet sich das Knochenmark innerhalb von zwei Wochen nach
      • Nach der Entnahme besteht für ein paar Tage ein lokaler Wundschmerz
      • Das Risiko beschränkt sich bei dieser Methode auf das übliche Narkoserisiko

Andrea Zerreis hatte die etwas angenehmere Art der Stammzellentnahme, was auch für Sie keine Probleme darstellte.

    1. Die periphere Stammzellentnahme
      • Ein stationärer Aufenthalt ist nicht notwendig
      • Dem Spender wird über mehrere Tage ein körpereigener, hormonähnlicher Stoff (Wachstumsfaktor) verabreicht. Dieses Medikament stimuliert die Produktion der Stammzellen, die dann über ein spezielles Verfahren direkt aus dem Blut gewonnen werden
      • Wird in der Medizin beim gesunden Menschen seit ca. vier Jahren angewandt. Das Risiko der Langzeitnebenwirkungen wird als gering eingeschätzt, allerdings ist aufgrund der kurzen Beobachtungsdauer noch kein abschließendes Urteil möglich
      • Mögliche Nebenwirkungen sind u. a. grippeähnliche Symptome

Folgende eMail erreichte uns, deren Veröffentlichung wir gerne nachkommen:

Nico Kurz
Spender Helge und Nico Kurz

Hallo,

mein Name ist Meike Kurz. Unser Sohn Nico wurde vor 2 Jahren transplantiert. Wie wir nun erfahren haben hat sich unser Spender 2002 in Artelshofen für Anja typisieren lassen. Ich habe auf Ihrer Homepage gelesen, daß Sie das gerne erfahren möchten. Ich schicke Ihnen im Anhang ein Foto vom ersten Treffen mit unserem Spender Helge, das Sie gerne verwenden dürfen, wenn Sie möchten.

Wir wünschen Anja alles alles Gute.....

Liebe Grüße Meike Kurz

Leider erfahren wir aus Datenschutzgründen nicht immer, wenn aus unseren Aktionen wer gespendet hat. Wir wissen zwar, dass aus der Aktion in Auerbach noch ein Amberger Knochenmark gespendet hat und ebenso noch eine Person aus der Aktion in Weidenberg. Namen sind uns aber nicht bekannt, da diese Leute anonym bleiben wollen.

Sollten Sie auf einer unserer Aktionen gewesen sein und vielleicht ebenfalls das Vergnügen gehabt haben, Knochenmark zu spenden, dann setzen sie sich doch bitte mit uns in Verbindung.

Vielen Dank allen Personen, die bereits auf unseren Aktionen waren und vielen Dank allen, die bereits ein Menschenleben retten durften.
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